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Europa ist für alle da

„Wie viel Eurodebatte verträgt der Euro noch?“

Die Piratenpartei im Nürnberger Land veranstaltete am vergangen
Mittwoch einen Themenstammtisch „Europa“. Ziel war es, die derzeitige
Situation in Europa zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten
aufzuzeigen. Zu Gast waren hierbei auch Michael Ceglar,
Bundestagsdirektkandidat, und Emanuel Kotzian.

Europa steht am Scheideweg; Schuldenkrise, Rekordarbeitslosigkeit und
eine verfehlte Wachstums- und Wirtschaftspolitik haben den Kontinent
in seine schwerste Krise der Neuzeit gestürzt. Doch Europa hat mehr zu
bieten, und der Euro ist nicht Europa. Es sind die Hoffnungen der
Menschen auf eine bessere Zukunft, die es ausmachen. In vielen Fragen
an die Diskutanten wurde dies deutlich.

Kotzian erklärte vehement, dass nur eine gemeinsame europäische Lösung
Grundfesten für die Zukunft bauen könne. „Mehr demokratische Teilhabe
und eine Stärkung des Europäischen Parlaments weisen den Weg hierzu“,
machte er deutlich. Ceglar unterstütze diesen Vorschlag mit den
Worten: „Die jetzige Krise muss der Beginn der Vereinigten Staaten von
Europa  sein.“ Hierfür erntete er aus der Zuhörerschaft viel Beifall.
Immerhin stellen sich Piraten hier auf die Seite aller Pro-Europäer –
entgegen so mancher aktueller gesellschaftlicher Tendenz.

Europa ist nicht nur ein Projekt. Für viele Menschen ist es aber zu
weit von ihrer Lebensrealität entfernt. Dies zu ändern, ist Aufgabe
der Piratenpartei, die europäischen Geist vor Ort vermitteln möchte.
Beide Kandidaten machten dies nochmals deutlich: „Wir müssen Europa
wieder zu den Menschen bringen. Denn Europa ist mehr als der Euro. Es
ist unser aller Zukunft in einer sich immer schneller ändernden Welt.“

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