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Franken-Sachsen-Magistrale

Franken-Sachsen-Magistrale: Jetzt für Elektrifizierung einsetzen

NÜRNBERGER LAND (lra) – Die Interessengemeinschaft Elektrifizierung Nürnberg-Bayreuth/Cheb (IG Elektrifizierung) ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale einzusetzen. Bis 2. Mai läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan. Sie bietet die Gelegenheit, die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bayreuth, Hof bzw. Cheb mit eigenen Argumenten zu bekräftigen.

„Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich mit einer eigenen Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan beteiligen würden – und damit bekräftigen, dass wir die Elektrifizierung der rechten Pegnitztalstrecke zwischen Nürnberg und Bayreuth/Hof bzw. Cheb brauchen“, bittet Landrat Armin Kroder die Bevölkerung um ihre Mithilfe. „Durch die Zuordnung der Strecke in den vordringlichen Bedarf wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Dennoch ist es wichtig, das Ziel der Elektrifizierung durch Stellungnahmen zu bekräftigen.“

Stellungnahmen können online im Internet bis 2. Mai auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ( www.bmvi.de ; Bundesverkehrswegeplan 2030) abgegeben werden.

Die Vertreter der IG Elektrifizierung – neben Landrat Armin Kroder die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und IG-Sprecher Michal Pospisil aus Cheb – fordern einen möglichst zeitnahen Lückenschluss der Elektrifizierung der Strecke zwischen Nürnberg und Hof – unter Anbindung der Stadt Bayreuth. Daher seien die unverzügliche Fortsetzung der Planungen sowie der baldige Beginn des nächsten Bauabschnitts Hof – Marktredwitz – Grenze Deutschland/Tschechien dringend erforderlich, unterstreichen die drei Vertreter in einem Schreiben an Unterstützer und Interessenten. Die Franken-Sachsen-Magistrale ist ein zentrales West-Ost-Verbindungsglied im Transeuropäischen Kernnetz, stellen sie heraus. Da Tschechien seinen Teil der Vereinbarung aus dem Jahr 1995 bereits erfüllt habe, sei es nun Zeit für den Lückenschluss auf deutscher Seite. Ohne diesen Lückenschluss bliebe auch 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung an zentraler Stelle eine Trennung im Netz, die einen effizienten Schienenverkehr und das Zusammenwachsen von Deutschland und Europa erschwere.

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